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Die Farbtemperatur: eine Farbe, und eine zweite Zahl daneben

Acht Produkte hier drucken eine Temperatur in Kelvin — 5600K bei Studiogeräten, 6500K bei einem kleinen Blitz, 3200K-5600K bei einem Bicolor-Panel —, und vier drucken einen Farbwiedergabeindex. Die erste Zahl sagt, welche Farbe das Licht hat. Die zweite sagt, wie gut Farben es überstehen. Keine sagt, wie viel davon da ist.

Was die Norm festlegt

Eine Farbtemperatur in Kelvin ordnet die Abgabe einer Leuchte der Farbe zu, die ein theoretischer schwarzer Körper abstrahlt, wenn er auf diese Temperatur erhitzt wird — die Referenz, die die CIE festlegt. Es ist eine Farbe, per Konvention als Temperatur ausgedrückt, und sie hat nichts damit zu tun, wie heiß eine Lampe wird.

Ein Farbwiedergabeindex vergleicht, wie ein Satz Referenzfarben unter dem Licht erscheint, mit ihrem Aussehen unter einer Referenzlichtart derselben Temperatur. Die Skala reicht bis 100, und der Wert wird vom Hersteller veröffentlicht.

Was sie nicht verspricht

Keine Menge. Kelvin ist Farbe. Leistung ist Lux in angegebener Entfernung oder Lumen, und je ein Produkt hier veröffentlicht eines davon. Ein Angebot, das nur eine Temperatur nennt, hat nichts darüber gesagt, wie viel Licht ankommt.

Keine Konstanz über die Leistung. Eine dimmbare Leuchte kann beim Dimmen die Farbe verschieben. Wo ein Hersteller einen Wert nur bei voller Leistung veröffentlicht, ist das die Bedingung, die der Wert beschreibt.

Keine Übereinstimmung zwischen Indizes. Es gibt mehrere Farbwiedergabeindizes, gemessen an unterschiedlichen Farbsätzen. Eine Zahl für sich ist mit einer anders gemessenen Zahl nicht vergleichbar, und die Angebote hier nennen den Wert, ohne die Methode zu nennen.

Keine Übereinstimmung zwischen zwei Geräten. Zwei Leuchten, die beide 5600 K angeben, können sich dennoch sichtbar unterscheiden. Bicolor-Panels geben einen Bereich an — 3200 K bis 5600 K bei einem Produkt hier —, und ein Bereich ist ein Paar von Endpunkten, kein Versprechen über jeden Punkt dazwischen.

Womit sie zusammenarbeitet

LED-Dauerlichtpanels, Ringleuchten und Studioblitzköpfe gleichermaßen; ein Blitz veröffentlicht eine Temperatur auf dieselbe Weise wie eine Lampe. Die anderen Zahlen auf diesen Schachteln — eine Leitzahl oder eine Energie in Wattsekunden — beschreiben die Menge, und keine davon beschreibt die Farbe.

Was man vor der Entscheidung fragt

Ist ein höherer Kelvinwert ein helleres Licht?

Nein. Kelvin beschreibt die Farbe der Abgabe, nicht ihre Menge: 3200 K ist warm, 5600 K entspricht etwa mittäglichem Tageslicht, 6500 K ist noch kühler. Ein schwaches 6500-K-Panel und ein starkes 3200-K-Panel unterscheiden sich in Farbe und Leistung unabhängig voneinander, und die Menge wird — wo überhaupt — als Lux in einer Entfernung oder als Lumen veröffentlicht.

Was bringt ein Farbwiedergabeindex tatsächlich?

Er beschreibt, wie getreu Farben unter dem Licht erscheinen, verglichen mit einer Referenz derselben Farbtemperatur. Zwei Panels können beide 5600 K angeben und einen roten Pullover unterschiedlich wiedergeben. Vier Angebote hier nennen einen Index; die, die nur eine Temperatur nennen, beschreiben die Farbe des Lichts und nichts über die Treue darunter.

Zuletzt durchgesehen: 12. September 2026