Was die Norm festlegt
Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben. Niedrige Werte wie 3200 K wirken warm und gelblich, wie Glühlampenlicht; mittlere Werte um 5500 bis 5600 K entsprechen Tageslicht; höhere Werte wirken bläulich. Bicolor-Leuchten wie das NEEWER-660-Set lassen sich von 3200 bis 5600 K einstellen, das ULANZI K20 von 2500 bis 9000 K. Studioblitze arbeiten meist mit festen Werten um 5600 bis 5700 K.
Daneben steht die Farbwiedergabe: Der CRI und für Video der TLCI zeigen, wie natürlich Farben unter dem Licht wirken.
Was sie nicht verspricht
Keine Farbtreue. Zwei Leuchten mit 5600 K können Hauttöne sehr verschieden wiedergeben; das zeigt erst der CRI. Keine Helligkeit. Kelvin sagt nichts über Lux oder Lumen. Keine Gleichheit zwischen Herstellern. Angaben wie Warmweiß oder Natürlich ohne Kelvin lassen sich nicht vergleichen.
Wo es vorkommt
Bei LED-Leuchten, Ringlichtern, Softbox-Lampen, Lichtzelten und Blitzen. Wer mehrere Lichter mischt, stellt sie auf dieselbe Farbtemperatur oder gleicht sie an das Fensterlicht an.
Häufige Fragen
Welche Farbtemperatur hat Tageslicht?
Mittagslicht liegt bei etwa 5500 bis 5600 K, weshalb viele Blitze und LEDs auf diesen Wert eingestellt sind.
Was ist CRI?
Der Farbwiedergabeindex zeigt, wie natürlich Farben unter einer Lichtquelle wirken. Werte von 95 und mehr gelten als sehr gut.
Was ist TLCI?
Ein Index für die Farbwiedergabe in Videokameras. Die Rollei LUX Compact RGB nennt CRI und TLCI von 98.
Zuletzt durchgesehen: 2. November 2026