Ein festes Objektiv, und die Blende am langen Ende ist die eigentliche Spezifikation
Die besten Kompaktkameras 2026
Eine Kompaktkamera trägt ein Objektiv, das sich nicht wechseln lässt, und damit ist die Objektivspezifikation der ganze Kauf statt der halbe. Zwei Zahlen beschreiben es, und beide wollen gelesen werden: der Brennweitenbereich und die Offenblende an jedem Ende — ein Zoom mit f/1.8-2.8 und eines mit f/3.5-6.3 können denselben Bereich abdecken und gehören doch verschiedenen Welten an, sobald das Licht nachlässt, denn es ist das lange Ende, das einbricht. Die Sensorgröße ist die zweite Entscheidung, und in dieser Rubrik schwankt sie stärker als irgendwo sonst: In derselben Gehäuseform steckt alles vom kleinen Sensor der Smartphone-Klasse bis zum Ein-Zoll-Typ oder einem APS-C-Sensor, und das Angebot nennt den Typ statt der Maße. Ein Sucher ist das Merkmal, das am häufigsten fehlt und in greller Sonne am meisten vermisst wird; wo es einen gibt, ist er elektronisch und manchmal versenkbar. Den Bildschirm beschreibt, ob er sich neigen, nach vorn klappen und per Berührung bedienen lässt. Die Stabilisierung wird in Blendenstufen nach einem genannten Protokoll angegeben. Dann die Maße, die entscheiden, ob die Kamera tatsächlich mitgenommen wird — für die Tasche zählt die Tiefe, nicht die Breite —, und die Art des Ladens, denn eine per USB geladene Kamera braucht auf Reisen kein eigenes Ladegerät. Wir vergleichen Sensortyp, Brennweitenbereich, Blende an beiden Enden, Sucher vorhanden, Displaybeweglichkeit, Stabilisierung, Abmessungen und Aufladen.