Ein optischer Sucher und ein ausgereifter Objektivkatalog, beide gebraucht zu haben
Die besten Spiegelreflexkameras 2026
Eine Spiegelreflexkamera setzt Spiegel und Pentaprisma zwischen Objektiv und Auge, sodass der Sucher die Szene mit Licht statt über ein Display zeigt — ohne Verzögerung, ohne Bildwiederholrate, aber auch ohne Vorschau der Belichtung. Diesen Sucher beschreiben zwei veröffentlichte Werte, die das Lesen lohnen: die Abdeckung, also der Prozentsatz des tatsächlich sichtbaren Bildes, und die Vergrößerung. Der Autofokus arbeitet mit einem eigenen Modul unter dem Spiegel, und die Hersteller geben die Zahl der Messfelder an und wie viele davon die präziseren Kreuzsensoren sind; im Live-View fokussiert dieselbe Kamera über den Sensor, ein anderes System mit anderem Verhalten. Sensorformat und Auflösung liest man wie überall, und der Anschluss trägt Kataloge, die heute weitgehend abgeschlossen sind statt zu wachsen — genau deshalb verdient diese Rubrik Aufmerksamkeit: Ein ausgereifter Anschluss bedeutet ein großes Gebrauchtangebot und Objektive zu Preisen, die ein aktuelles System nicht erreicht. Die Stabilisierung sitzt, wo vorhanden, meist im Objektiv statt im Gehäuse und wird in Blendenstufen nach einem genannten Protokoll angegeben. Dann das praktische Paar: Kartensteckplätze und die Videomodi, die bei den meisten Gehäusen hier eine Nebenfunktion sind und mit ihren Grenzen aufgeführt werden. Wir vergleichen Sensorformat, Auflösung, Bajonett, Sucherabdeckung und Vergrößerung, Autofokuspunkte und ihre Typen, Kartenfächer, Ort der Stabilisierung und Videomodi.