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Der Bowens-Anschluss: Bajonett für Lichtformer

Der Bowens-Anschluss ist ein Bajonett, mit dem Softboxen, Reflektoren und Beauty Dishes an Studioblitze und LED-Leuchten gesetzt werden; viele Hersteller nutzen ihn.

Was die Norm festlegt

Der Bowens-Anschluss ist ein Bajonett, in das ein Lichtformer mit passendem Ring gesetzt und durch Drehen verriegelt wird. Er wurde vom britischen Hersteller Bowens eingeführt und hat sich als Quasi-Standard verbreitet: Godox, NEEWER, Walimex pro, TARION und viele andere nutzen ihn. Im Katalog haben der Studioblitz Godox SK400III-V, der Walimex pro Newcomer 100 II, die Godox EazyFlow und die TARION SQ-6090F diesen Anschluss.

Was sie nicht verspricht

Keine formale Norm. Kein Normungsgremium legt die Maße fest; kleine Abweichungen kommen vor. Keine Tragkraft. Große Lichtformer belasten den Anschluss stark; ob er hält, hängt vom Gerät ab. Keine Lichtwirkung. Der Anschluss verbindet, die Größe und der Diffusor der Softbox bestimmen das Licht.

Wo es vorkommt

An Studioblitzen, COB-LED-Leuchten, Softboxen, Stripboxen, Reflektoren und Beauty Dishes. Wer Lichtformer und Leuchten verschiedener Marken kombiniert, achtet darauf, dass beide Bowens nennen.

Häufige Fragen

Woher kommt der Name Bowens?

Vom britischen Studioblitzhersteller Bowens, dessen Anschluss so verbreitet war, dass ihn viele andere Hersteller übernommen haben.

Passen Bowens-Softboxen an jeden Studioblitz?

An jeden Blitz und jede Leuchte mit Bowens-Bajonett. Andere Systeme brauchen einen Adapterring.

Zuletzt durchgesehen: 2. November 2026