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Das Filtergewinde: Durchmesser und Steigung

Das Filtergewinde ist das Innengewinde vorn am Objektiv, in das Filter, Gegenlichtblenden und Nahlinsen geschraubt werden; sein Durchmesser steht meist mit dem Zeichen Ø auf dem Objektiv.

Was die Norm festlegt

Das Filtergewinde wird durch seinen Durchmesser in Millimetern beschrieben, meist mit dem Zeichen Ø auf dem Objektiv, und durch seine Steigung, also den Abstand der Gewindegänge. Bei den meisten Größen beträgt die Steigung 0,75 mm, bei kleinen Durchmessern teils 0,5 mm. Gängige Durchmesser sind 49, 52, 55, 58, 62, 67, 72, 77 und 82 mm. Im Katalog nennen etwa das Canon EF-S 24 mm 52 mm, das Nikon 50 mm f/1.8G 58 mm, das Samyang AF 12 mm 62 mm und das TTArtisan 500 mm 82 mm.

Was sie nicht verspricht

Keine Filterqualität. Das Gewinde sagt nur, dass ein Filter passt, nicht, wie gut er ist. Keine Vignettierungsfreiheit. Dicke Filter oder mehrere übereinander können an Weitwinkeln die Bildecken abdunkeln. Keine Kompatibilität mit Gegenlichtblenden. Viele Blenden werden über ein Bajonett außen am Objektiv befestigt, nicht im Filtergewinde.

Wo es vorkommt

UV-, Pol- und ND-Filter, Nahlinsen, schraubbare Gegenlichtblenden und Adapterringe. Wer mehrere Objektive besitzt, kauft Filter oft im größten Durchmesser und adaptiert die kleineren Objektive mit Step-up-Ringen.

Häufige Fragen

Wo finde ich das Filtergewinde meines Objektivs?

Auf dem Objektivdeckel oder innen am Frontring, meist mit dem Zeichen Ø und einer Zahl in Millimetern, etwa Ø58.

Kann ich einen 67-mm-Filter an einem 58-mm-Objektiv nutzen?

Mit einem Adapterring von 58 auf 67 mm, einem sogenannten Step-up-Ring. So passt ein großer Filter an mehrere kleinere Objektive.

Haben alle Objektive ein Filtergewinde?

Nein. Sehr weitwinklige Objektive mit gewölbter Frontlinse haben oft keines; dort braucht es Filterhalter.

Zuletzt durchgesehen: 2. November 2026