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Das APS-C-Format: Sensorgröße und Cropfaktor

APS-C ist das Sensorformat der meisten Einsteiger- und Mittelklassekameras mit Wechselobjektiven, kleiner als Kleinbild und größer als Micro Four Thirds.

Was die Norm festlegt

APS-C bezeichnet eine Sensorgröße von etwa 23,5 × 15,6 mm; Canon verwendet etwas kleinere Sensoren mit etwa 22,3 × 14,9 mm, die Canon EOS 2000D nennt genau diesen Wert. Der Name stammt vom früheren Filmsystem Advanced Photo System, dessen Format C dieser Größe ähnelte. Die Fläche ist etwa 40 % der Fläche eines Kleinbildsensors.

Daraus ergibt sich der Cropfaktor: etwa 1,5 bei Sony, Nikon und Fujifilm, etwa 1,6 bei Canon. Er beschreibt, wie viel enger der Bildwinkel einer Brennweite an APS-C ist als an Kleinbild. Ein 16-mm-Objektiv wie das Sigma 16 mm F1.4 entspricht so etwa 24 mm Kleinbild.

Was sie nicht verspricht

Kein festes Maß. APS-C ist keine Norm einer Normungsorganisation, und die Maße unterscheiden sich zwischen Herstellern um einige Millimeter. Keine Bildqualität. Die Sensorgröße sagt nichts über Rauschen, Dynamik oder Auflösung eines bestimmten Sensors. Keine Objektivkompatibilität. Ob ein Objektiv passt, entscheidet das Bajonett, nicht das Sensorformat.

Wo es vorkommt

Spiegellose Kameras wie die Canon EOS R50, die Fujifilm X-M5 und die Sony Alpha 6700, die Spiegelreflexkamera Canon EOS 2000D und Objektive, die mit DC, DX, E oder RF-S für APS-C gekennzeichnet sind.

Häufige Fragen

Was ist der Cropfaktor bei APS-C?

Etwa 1,5 bei Sony, Nikon und Fujifilm und etwa 1,6 bei Canon. Ein 50-mm-Objektiv zeigt an APS-C den Bildwinkel von etwa 75 bis 80 mm an Kleinbild.

Passen Vollformatobjektive an APS-C-Kameras?

Ja, wenn das Bajonett gleich ist. Sie wirken dort um den Cropfaktor länger. Umgekehrt arbeiten APS-C-Objektive an Vollformat nur im Ausschnitt.

Ist APS-C eine offizielle Norm?

Nein. Der Name stammt vom früheren Filmsystem APS. Jeder Hersteller legt die genauen Maße seines Sensors selbst fest.

Zuletzt durchgesehen: 2. November 2026