Was die Norm festlegt
Das Kleinbildformat misst 36 × 24 mm und geht auf den 35-mm-Film zurück. Kameras mit einem Sensor dieser Größe heißen Vollformat. Das Format dient außerdem als Bezugsgröße: Kompaktkameras, Camcorder und Smartphones geben ihre Brennweite oft in Kleinbild-Äquivalent an, damit der Bildwinkel vergleichbar wird. Die Panasonic LUMIX FZ82D nennt so 20 bis 1200 mm, der Camcorder HC-V900 25 bis 600 mm.
Was sie nicht verspricht
Keine Bildqualität. Die Größe sagt nichts über einen bestimmten Sensor. Keine Objektivkompatibilität. Ob ein Objektiv passt, entscheidet das Bajonett. Keine identischen Maße. Die Sensoren verschiedener Hersteller weichen um Bruchteile eines Millimeters ab.
Wo es vorkommt
Bei Vollformatobjektiven wie dem Sony FE 35 mm F1.8, dem Samyang AF 75 mm F1.8 FE oder dem Canon RF 100-400 mm, und in jeder Brennweitenangabe, die mit Kleinbild oder KB gekennzeichnet ist.
Häufige Fragen
Ist Vollformat dasselbe wie Kleinbild?
Ja, im Sprachgebrauch. Ein Vollformat-Sensor hat etwa die Maße eines Kleinbildnegativs, 36 × 24 mm.
Was bedeutet eine Brennweite in Kleinbild-Äquivalent?
Den Bildwinkel, den ein Objektiv an Kleinbild hätte. Kompaktkameras wie die Panasonic TZ99 geben ihren Zoom so an, hier 24 bis 720 mm.
Ist Vollformat immer besser?
Nicht immer. Ein großer Sensor sammelt mehr Licht, Kameras und Objektive werden aber größer und teurer.
Zuletzt durchgesehen: 2. November 2026