Stative und Stabilisierung
Eine Stütze, die ruhig hält
Ein Stativ wird nach drei Zahlen gewählt: wie hoch es reicht, wie viel es trägt und wie klein es sich packen lässt. Diese vier Stative decken die Spanne vom Leichtstativ für Smartphone und Kompaktkamera bis zum Reisestativ für Systemkameras ab. Ein Gimbal ergänzt sie für bewegte Aufnahmen.
Von Jean-Benoit Buisson
Vier Stative, vier Einsatzbereiche
Das Amazon Basics Kamerastativ für rund 12 € wiegt 0,56 kg, reicht bis 127 cm und trägt laut Amazon höchstens 1,9 kg. Für Smartphones, Kompaktkameras und leichte Systemkameras genügt das. Das Nineigh CT190 für rund 33 € reicht bis 190 cm und hat eine Mittelsäule, die sich waagerecht für Aufnahmen von oben einsetzen lässt; seine Tragkraft nennt die Datentabelle mit nur 1 kg. Das Victiv NT70 für rund 38 € packt sich auf 45 cm und reicht mit Kurbelsäule bis 185 cm. Das Rollei Compact Traveler No.2 für rund 56 € trägt 5 kg bei 1,46 kg Eigengewicht und lässt sich zum Einbeinstativ umbauen.
Woran man ein gutes Stativ erkennt
Höhe ohne ausgezogene Mittelsäule ist stabiler als Höhe mit Säule. Ein Haken unter der Säule, an den man eine Tasche hängt, senkt den Schwerpunkt. Spikes oder Gummifüße entscheiden auf Gras, Fels oder Parkett. Bei Reisestativen zählt das Packmaß: 44 cm beim Rollei, 45 cm beim Victiv.
Bewegung statt Stillstand
Für Actioncams wie die GoPro HERO oder die DJI Osmo Action 4 stabilisiert der hohem iSteady Pro 4 für rund 101 € über drei Achsen. Er trägt Kameras bis 150 g, ist nach IPX4 spritzwassergeschützt und lädt die Kamera mit seinem 3.600-mAh-Akku mit. Moderne Actioncams stabilisieren intern gut; der Gimbal lohnt sich für ruhige, gleitende Fahrten.
Das Gewinde
Fast alle Kameras haben ein 1/4-Zoll-Gewinde, viele Stative und Leuchten zusätzlich 3/8 Zoll. Die Normenseiten zu beiden Gewinden und zum Arca-Profil erklären, welche Platten zueinander passen.
Die in diesem Text genannten Preise wurden am 2. November 2026 abgelesen. Der aktuelle Preis steht oben auf der Seite.