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DIGITNOW M125, 1800 dpi, 5/10 MP, eigenständig: unsere Bewertung

Zweiundfünfzig Euro für einen eigenständigen Scanner mit 1800 dpi, der JPEGs auf seine eigene SD-Karte schreibt — und sie über einen NTSC- oder PAL-Ausgang auf einem Fernseher zeigen kann.

Das Wichtigste Ein eigenständiger Scanner mit 1800 dpi, der JPEGs auf eine SD-Karte oder einen Computer schreibt, mit Diaeinzug und Fernsehausgang, für 52 €. Er entfernt keinen Staub, erzeugt keine Rohdatei, nimmt nur 35 mm an und veröffentlicht weder Scangeschwindigkeit noch Bittiefe.

Auf der Produktseite

Fünf Stichpunkte, zwei davon identisch. Ein verstellbarer Schnell-Diaeinzug, wobei die digitalisierten JPEG-Dateien dann per Mausklick kopiert, verschoben und dupliziert werden; ein eigenständiger Film- und Diascanner mit 5 oder 10 Megapixeln, der auf eine SD-Karte bis 8 GB SDHC schreibt, Karte nicht enthalten, oder auf einen Computer, bei hoher Auflösung von 1800 dpi; eine USB-2.0-Schnittstelle mit einem Videokabel, das auf einen Fernsehausgang umwandelt, NTSC oder PAL — zweimal gedruckt; und eine Betriebssystemliste mit Windows XP, Vista, 7 und 8 sowie Mac OS.

Achtzehnhundert Punkte pro Zoll, veröffentlicht

Zweitausendfünfhundertfünfzig Pixel über ein 35-mm-Bild. Ein A4-Druck, und nicht viel mehr. Es ist derselbe Wert wie beim Rollei für 103 € hier und ein Viertel der Angabe des Plustek.

Kein Computer, und ein Fernseher, wenn man will

Der Ausgang schaltet zwischen NTSC und PAL um, eine Bequemlichkeit der 2010er, die immer noch funktioniert: Die Dias erscheinen auf dem Bildschirm im Raum statt auf einem Laptop.

Kein Wort über Staub

Fünf Stichpunkte, kein Infrarot, keine Reinigung, kein Pinsel. Jedes Körnchen auf dem Film landet in der Datei und verlässt sie von Hand.

JPEG, und nichts darunter

Es gibt keine Rohdatei, die Belichtung und Farbe, die das Gerät gewählt hat, sind also die Belichtung und Farbe, die man behält.

Acht Gigabyte, und eine Karte, die nicht im Karton ist

Tausende Bilder in dieser Auflösung — und eine SDHC-Obergrenze, die verrät, wann dieses Design gezeichnet wurde.

Verfügbarkeit

Zwischen 52 € und 60 € in den Amazon-Shops in Deutschland, in Frankreich, in Italien und in Spanien bei der letzten Prüfung dieser Seite.

Im Katalog in Großbritannien ohne laufendes Angebot: die Referenz ist vorhanden, bedient wird sie von niemandem.

Nichts kam in den USA zurück; die Kauf-Schaltfläche öffnet dort eine Suche im Land, statt auf eine Seite zu führen, die nicht lädt.

Jede Zahl dieses Abschnitts ist das, was Keepa am Aktualisierungsdatum dieser Seite vorliegen hatte. Bestand und Preise ändern sich ohne Ankündigung.

Die in diesem Text genannten Preise wurden am 13. September 2026 abgelesen. Der aktuelle Preis steht oben auf der Seite.

Was es gut macht, und worauf es verzichtet

Stärken

  • Eigenständig, ohne Computer, zum niedrigsten Preis dieser Rubrik
  • Ein optischer Wert von 1800 dpi veröffentlicht und ein verstellbarer Schnelleinzug für gerahmte Dias
  • Ein Fernsehausgang, umschaltbar NTSC oder PAL, zum Ansehen auf einem Bildschirm, der schon im Raum steht

Kompromisse

  • Keinerlei Staubentfernung
  • Nur JPEG, die Verarbeitung des Scanners lässt sich also nicht neu aufrollen
  • Nur Fünfunddreißig-Millimeter-Film und eine 8-GB-Kartengrenze, die das Design datiert

Technische Daten

Optische Auflösung1800 dpi, im zweiten Stichpunkt, neben einem Sensor mit angeblich 5 oder 10 Megapixeln — zwei Zahlen für dasselbe Gerät, weil dpi misst, was die Optik auf dem Film auflöst, und Megapixel die Datei zählen. Bei 1800 dpi ergibt ein Kleinbildnegativ von 35 mm etwa 2550 mal 1700 Pixel, also einen A4-Abzug und nicht mehr. Der Plustek für 559 € dieser Rubrik erreicht 7200
Unterstützte FormateNur Film 35 mm und 135 — Negative und Dias, im Titel und im zweiten Stichpunkt. Kein 110 und kein 126, während der Reflecta für 130 € und der HP für 195 € beide aufnehmen
Mitgelieferte HalterEiner: ein verstellbarer Schnell-Diaeinzug, im ersten Stichpunkt. Ein Einzug statt eines Halters bedeutet, dass Dias nacheinander durchgeschoben werden, schneller bei gerahmten Dias und umständlich bei einem geschnittenen Negativstreifen
Farbtiefe in BitNicht veröffentlicht, wie bei fünf der sechs Scanner hier
Verfahren zur StaubentfernungKEINE. Weder Infrarotkanal noch Softwarereinigung noch Pinsel werden in fünf Stichpunkten erwähnt. Bei Film entscheidet genau diese Arbeit, wie lange die Nachbearbeitung dauert: Jedes Staubkorn auf einem Negativ landet im Scan und wird von Hand entfernt
AusgabeformateJPEG, im Titel und im zweiten Stichpunkt, auf eine SD-Karte bis 8 GB SDHC — Karte nicht enthalten — oder über USB 2.0 auf einen Computer. Nur JPEG heißt, dass die eigene Verarbeitung des Scanners endgültig ist: Es gibt keine Rohdatei zum Neuinterpretieren
ScangeschwindigkeitNicht veröffentlicht
Amazon-ReferenzB01IADT54K (dieselbe Referenz auf 5 Amazon-Marktplätzen)
EAN0190835032861

Was man vor der Entscheidung fragt

Was bringen 1800 dpi tatsächlich?

Etwa 2550 mal 1700 Pixel aus einem 35-mm-Bild — rund 4 Megapixel. Das druckt bequem auf A4 und vergrößert nicht viel darüber hinaus. Es ist derselbe optische Wert wie beim Rollei für 103 € in dieser Rubrik und ein Viertel der 7200 dpi, die der Plustek für 559 € angibt. Um eine Schuhschachtel Dias auf einen Bildschirm zu bringen, reicht es.

Wie viel Arbeit macht fehlende Staubentfernung?

Einen Durchgang pro Bild, von Hand. Film zieht Staub elektrostatisch an, und ein Scanner hält jedes Körnchen als weißen oder schwarzen Punkt fest. Der Plustek für 559 € hier nutzt einen Infrarotkanal, um den Staub zu kartieren und abzuziehen; bei diesem Gerät sind ein Blasebalg vor dem Scan und ein Retuschierpinsel danach die ganze Methode.

Ist die 8-GB-Kartengrenze ein Problem?

Sie ist eine Grenze und ein Datumsstempel. Acht Gigabyte JPEGs in dieser Auflösung sind Tausende Bilder, die Obergrenze wird also kaum in einer Sitzung erreicht — aber SDHC-Karten unter 8 GB sind heute schwer zu kaufen, und die Karte ist nicht enthalten. Die Alternative über USB 2.0 schreibt stattdessen direkt auf einen Computer.