Ein Crop-Sensor ist die Hardware: ein kleinerer Sensor, der ein kleineres Rechteck aus der Projektion des Objektivs nimmt. Ein Crop-Modus ist eine Einstellung an einem größeren Sensor, die nur einen Teil davon ausliest, und der Preis sind Pixel statt Bildwinkel.
Beide Wörter beschreiben, die Mitte eines Bildkreises zu behalten. Das eine ist ein Sensor, das andere eine Einstellung.
Der Sensor
Eine physische Größe, und die Größennamen werden pro Hersteller veröffentlicht statt von einer Organisation. Zwölf Titel hier drucken APS-C und sieben das Kleinbildäquivalent. Ein kleinerer Sensor sieht weniger von derselben Projektion, der Bildausschnitt wird also bei gegebener gravierter Brennweite enger.
Der Modus
Eine Einstellung an einem größeren Sensor, die eine kleinere Fläche davon ausliest. Der Bildwinkel wird genau so enger, wie er es am kleineren Sensor würde, und die Datei hat weniger Pixel, weil weniger ausgelesen wurden.
Wo die Unterscheidung greift
Objektivabdeckung. Ein für das kleinere Format gebautes Objektiv an einem größeren Gehäuse beleuchtet nur einen Teil des Bildes; der Modus ist die Antwort des Herstellers darauf, und er wird pro Gehäuse veröffentlicht, statt sich aus dem Bajonett zu ergeben.
Pixelzahl. Der Sensor kostet einen keine Pixel — er hat, was er hat. Der Modus kostet den Teil, den er nicht ausliest, und wie viel das ist, steht in der eigenen Dokumentation des Gehäuses.
Was keines von beiden ändert
Die gravierte Brennweite des Objektivs, die in jedem Fall dieselbe Zahl ist; und die Blendenzahl, die ein Verhältnis ist und sich weder mit dem Format noch mit dem Modus bewegt.
Was man vor der Entscheidung fragt
Warum sollte eine Kleinbildkamera überhaupt einen Crop-Modus bieten?
Damit sich ein für das kleinere Format gebautes Objektiv ohne dunkle Ecken verwenden lässt, und manchmal, um durch das Auslesen eines kleineren Sensorteils Bildrate zu gewinnen. Beides wird pro Gehäuse veröffentlicht, und der Preis ist in beiden Fällen die Pixelzahl der entstehenden Datei.
Ist ein Crop-Modus dasselbe wie nachträgliches Beschneiden?
Optisch ja, insofern beide die Mitte behalten und den Rest verwerfen. Die Unterschiede sind praktisch: Der Modus zeigt beim Fotografieren das Bild, das man behält, und schreibt eine kleinere Datei. Späteres Beschneiden hält alle Möglichkeiten offen, um den Preis, die Arbeit zweimal zu machen.
Zuletzt durchgesehen: 12. September 2026