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Das Objektivbajonett: warum Objektive nicht überall passen

Das Bajonett ist die Verbindung zwischen Kamera und Objektiv; es legt Maße, Abstand zum Sensor und elektrische Kontakte fest und ist bei fast jedem Hersteller ein eigenes System.

Was die Norm festlegt

Ein Bajonett legt den Durchmesser der Öffnung, das Auflagemaß, also den Abstand zwischen Bajonettfläche und Sensor, und die elektrischen Kontakte für Autofokus, Blende und Stabilisator fest. Bekannte Auflagemaße sind etwa 44 mm bei Canon EF, 46,5 mm bei Nikon F, 20 mm bei Canon RF und L-Mount, 18 mm bei Sony E, 17,7 mm bei Fujifilm X und 19,25 mm bei Micro Four Thirds.

Was sie nicht verspricht

Keine herstellerübergreifende Kompatibilität. Fast jedes Bajonett gehört einem Hersteller; Micro Four Thirds und L-Mount sind Ausnahmen, die mehrere Firmen nutzen. Keine volle Funktion mit Adapter. Ein Adapter überbrückt den Abstand, Autofokus und Stabilisator arbeiten aber nicht immer. Keine Sensorabdeckung. Ein APS-C-Objektiv passt mechanisch oft an eine Vollformatkamera desselben Herstellers, nutzt aber nur einen Teil des Sensors.

Wo es vorkommt

In jeder Objektivfiche des Katalogs. Die Canon-Objektive teilen sich auf EF und RF auf, die Sony-Objektive auf E und FE, die TTArtisan-Objektive auf vier verschiedene Bajonette. Der Name des Bajonetts steht deshalb in den technischen Daten jeder Fiche.

Häufige Fragen

Warum passen Canon-Objektive nicht an Sony-Kameras?

Weil Bajonett, Auflagemaß und Kontakte verschieden sind. Mit einem Adapter lassen sich manche Kombinationen nutzen, oft mit Einschränkungen beim Autofokus.

Was ist das Auflagemaß?

Der Abstand zwischen Bajonettfläche und Sensor. Spiegellose Systeme haben ein kurzes Auflagemaß, deshalb lassen sich Spiegelreflexobjektive an ihnen adaptieren, umgekehrt aber nicht.

Welche Bajonette gibt es im Katalog?

Canon EF und RF, Nikon F, Sony E, Micro Four Thirds, L-Mount und Fujifilm G, dazu das Fujifilm-X-Bajonett der X-M5.

Zuletzt durchgesehen: 2. November 2026