Licht
Einen kleinen Raum ausleuchten
In einem kleinen Raum ist nicht die Helligkeit das Problem, sondern die Richtung. Ein Licht von vorn oben macht Schatten unter den Augen, eines von der Seite macht das Gesicht plastisch. Diese fünf sind danach geordnet, wie viel Platz und Aufbau sie verlangen, von der Leuchte am Schreibtisch bis zum Studioblitz.
Von Jean-Benoit Buisson
Am Schreibtisch
Das ULANZI K20 Key Light für rund 60 € klemmt an die Tischplatte und strahlt aus einem 11-Zoll-Panel weiches Kantenlicht ab, von 2500 bis 9000 K. Für Streams und Videokonferenzen ist es die einfachste Lösung. Das NEEWER-Ringlicht mit 18 Zoll für rund 110 € steht auf einem eigenen Stativ, leistet 55 W und erzeugt den runden Reflex in den Augen, der bei Make-up-Videos üblich ist.
Weiches Licht für den Raum
Das NEEWER-Softbox-Set für rund 122 € besteht aus zwei Softboxen mit 60 × 60 cm, zwei LED-Lampen mit je 3450 Lumen und zwei Stativen bis 210 cm. Schräg links und rechts gestellt, leuchtet es ein Porträt oder Produkt gleichmäßig aus. Das NEEWER-660-Set für rund 198 € bringt zwei LED-Paneele mit je 40 W, 3200 bis 5600 K und CRI 96+, mit Torblenden, die das Licht begrenzen.
Blitz für Fotos
Der Walimex pro Newcomer 100 II für rund 132 € ist ein kleiner Studioblitz mit 100 W, LED-Einstelllicht, eingebautem Funkempfänger und Bowens-Bajonett. Für Produktfotos und Porträts in kleinen Räumen reicht die Leistung; mit einer Softbox mit Bowens-Anschluss wird das Licht weich.
Die Regel für kleine Räume
Große Lichtquelle, nah am Motiv, schräg von vorn. Weiße Wände hellen von selbst auf; dunkle Wände schlucken Licht. Wer kein Licht kaufen will, beginnt mit einem Fenster als Hauptlicht und einer weißen Fläche gegenüber.
Die in diesem Text genannten Preise wurden am 2. November 2026 abgelesen. Der aktuelle Preis steht oben auf der Seite.